Voorbeeld: Faust I

FAUST
Nu heb ik, ach, filosofie,
rechten en medicijnen en, o spijt,
daarnaast ook nog theologie
lang gestudeerd met noeste vlijt.
Hier sta ik nou, ik arme dwaas!
Niets wijzer dan ik was, helaas.
Ik ben magister, doctor bovendien,
En houd nu al zo’n jaar of tien
bij hoog en laag, van vroeg tot laat
al mijn studenten aan de praat –
Beseffend niets te kunnen weten!
Dat heeft zich in mijn hart gevreten.
Wel ben ik wijzer dan al die papen,
doctoren, magisters en dat soort knapen,
‘k word niet gekweld door vrome twijfel,
ben ook niet bang voor hel of duivel –
Maar toch, mijn vreugde is gevlogen:
Geen kennis waar ik op kan bogen,
Geen mens die ik iets heb te leren
Of tot iets hogers kan bekeren.
Ook heb ik nergens geld of goed,
Niemand die mij met eerbied groet.
Geen hond die zo zou willen leven!
Dat heeft mij tot de magie gedreven:
Wie weet, als ik naar geesten luister
Komt eindelijk meer licht in ’t duister.
Dan hoef ik niet meer, klam van ’t zweet,
Te beweren wat ik zelf niet weet.
Maar krijg te zien welk krachtenspel
Ten grondslag ligt aan dit bestel,
‘k doorgrond de zaden en het rijpen
En hoef niet steeds naar ’t woord te grijpen.

[...]


FAUST
Habe nun, ach! Philosophie,
Juristerei und Medizin,
Und leider auch Theologie
Durchaus studiert, mit heißem Bemühn.
Da steh’ ich nun, ich armer Tor!
Und bin so klug als wie zuvor;
Heisse Magister, heiße Doktor gar,
Und ziehe schon an die zehen Jahr,
Herauf, herab und quer und krumm,
Meine Schüler an der Nase herum –
Und sehe, dass wir nichts wissen können!
Das will mir schier das Herz verbrennen.
Zwar bin ich gescheiter als alle die Laffen,
Doktoren, Magister, Schreiber und Pfaffen;
Mich plagen keine Skrupel noch Zweifel,
Fürchte mich weder vor Hölle noch Teufel –
Dafür ist mir auch alle Freud’ entrissen,
Bilde mir nicht ein was rechts zu wissen,
Bilde mir nicht ein ich könnte was lehren
Die Menschen zu bessern und zu bekehren.
Auch hab’ ich weder Gut noch Geld
Noch Ehr’ und Herrlichkeit der Welt;
Es möchte kein Hund so länger leben!
Drum hab’ ich mich der Magie ergeben,
Ob mir durch Geistes Kraft und mund,
Nicht manches Geheimnis würde kund;
Dass ich nicht mehr, mit saurem Schweiß,
Zu sagen brauche was ich nicht weiß;
Dass ich erkenne was die Welt
Im Innersten zusammenhält,
Schau’ alle Wirkenskraft und Samen,
Und tu’ nicht mehr in Worten kramen.

[...]

Goethe